Deutsche in Rom
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​ROSARIO TEDESCO 

ZWEI IN EINEM    


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​Teatro Manzoni 


12 Febbraio 2026 - 1 Marzo 2026

BUONI DA MORIRE
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Di Gianni Clementicon
  • Blas Roca Rey
  • Patrizia Pellegrino
  • Bruno Maccallini
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Regia di Gianni ClementiProduzione: Fabrizio di Fiore Entertainment & FdF GAT
Una coppia decisamente borghese, lui cardiochirurgo, lei moglie in ansia per un figlio allo sbando, decidono di passare una vigilia di Natale diversa, unendosi a dei volontari che portano generi di conforto ai vari barboni sparsi sui marciapiedi o sotto i colonnati della città. Una notte piena di gratificazione, di linfa vitale per un rapporto evidentemente stanco, annoiato. E la coppia sembra riscoprire un modo nuovo di condividere le cose semplici, ma fondamentali della vita: fratellanza, compassione, solidarietà. Ma al mattino seguente, il giorno di Natale, suona il campanello di casa. Sulla porta Ivano, vecchio compagno di classe di Emilio e Barbara, decisamente alticcio, con tanto di dreadlocks e abbigliamento sudicio. Fuori sta scendendo la sera e una tempesta di neve sta spazzando la città.



Im November starben die Kessler Zwillinge im Alter von 89 Jahren
In den 50er Jahren mutierte Rom zu einer Filmstadt. Wen wundert dies bei den prächtigen Kulissen. Rom wurde zur internationalen Filmmetropole und zog somit auch die deutschen Stars an. Und wer hier drehte, ließ sich mit Freude in eigenen römischen vier Wänden nieder.

Foto aus der italienischen Zeitschrift »Sorrisi e Canzoni«, 1965 Blond und blauäugig. In den 60er Jahren zählten die Kessler-Zwillinge zu den begehrtesten Frauen in Italien. Lange Beine, die nicht enden wollten, und das gleich in doppelter Ausführung, hypnotisierten nicht nur die Männer aus dem Süden. Auf den Mund gefallen waren Alice und Ellen auch nicht. Sie tanzten an der Leipziger Oper und erhielten nach der Flucht aus der DDR ihr erstes Engagement am Revuetheater Palladium in Düsseldorf. Dort sah sie 1955 der Direktor des Pariser Lido und verpflichtete sie an sein weltberühmtes Varieté auf den Pariser Champs-Élysées.

1960 folgte der Umzug nach Rom, wo ihre Film- und Musikkarriere begann. Sie arbeiteten mit den ganz Großen, darunter Alberto Sordi. Mit Raffaella Carrà  trillerten sie im italienischen Fernsehen Da-da-unpa oder La notte è piccola.
Jeder Italiener hätte sie gerne ausgeführt.

Lange Zeit lebten die Schwestern in Rom. Ellen war mit dem italienischen Schauspieler Orsini liiert, Alice unter anderem mit Enrico Maria Salerno, ebenso Schauspieler und Regisseur. Die berühmtesten deutschen Zwillinge aller Zeiten wurden sogar für ihre Verdienste bei der deutsch-italienischen Verständigung geehrt.
 
1986 kehrten sie nach München zurück, um auch ihren Verpflichtungen im deutschen Fernsehen nachzukommen. Rom ist jedoch noch die zweite Heimat. 2016 wurde der doppelte Männertraum 160 Jahre alt! Sie nehmen noch immer kein Blatt vor den Mund und sprechen von den Italienern, die gar nicht so schlimm seien, wie man meine. Auch von dem Gesandten des Vatikans, der damals vor den Fernsehauftritten die Ausschnitte ihres Dekolletés kontrollierte, erzählen sie noch gerne. Tempi passati …

​Auszug aus Deutsche in Rom - oder sind wir nicht alle Römer?

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Pier Paolo Pasolini
 
In dem Multikulti-Viertel Pigneto verewigte Pier Paolo Pasolini Ende der 50er-Jahre sein Buch Ragazzi di vita und den Film Accattone. Heute huldigen hier zahlreiche Straßenkünstler seiner Person. Die Via Fanfulla da Lodi beschrieb er:
 
»Era di una granulosa grandiosità, nella sua estrema piccolezza; una povera, umile, sconosciuta stradetta, perduta sotto il sole, in una Roma che non era Roma«. In etwa wäre die Übersetzung: »Sie war einfach grandios in ihrer extremen Kleinheit; eine arme, bescheidene und unbekannte Straße, die sich in der Sonne verirrt hatte, in einem Rom das nicht Rom war«.
 
Und genau hier thronen oben an den seitlichen Häusermauern zwei Werke, wo 1964 gedreht wurde. Der italienische Straßenkünstler Mr. Klevra hat sich an Pasolonis Film Il Vangelo secondo Matteo inspiriert und eine Vierzehnjährige gemalt, die die Jungfrau Maria interpretierte.
 
Maupal (Fotos links) hingegen vollbrachte sein Werk Schwarzweißes Auge an nur einem Tag und erinnert an Pasolinis Gedicht The cry. Recht logisch heißt es in den Zeilen: L'occhio è l'unico che può accorgersi della bellezza, »das Auge ist das einzige Mittel, welches im Stande ist, die Schönheit zu bemerken«. Der mittlerweile international bekannte Mauro Pallotta, so sein ausgeschriebener Name, pinselte schon die Queen beim Yoga in East London an die Wand.
 

Und Omino 71 setzte in der Straße dem verstorbenen Regisseur eine Super Hero Maske auf. Titel: Io so i nomi. Damit weist Männchen 71 auf Pasolinis berühmten Zeitungsartikel hin. 1974 schrieb der Filmemacher in der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera, die Namen der Verantwortlichen zu kennen, die hinter zahlreichen politischen und kriminellen Machenschaften stünden. 1975 wurde er unter mysteriösen Umständen umgebracht. In den 90er Jahren forderten weit mehr als 700 Persönlichkeiten, unter ihnen auch Andrea Camilleri, eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Der Fall ist bis heute ungeklärt … und Pasolini in ganz Rom auf Mauern verewigt.
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​Auszug aus Rom für Fortgeschrittene - oder solche, die es einmal werden wollen …


Ab Februar wird in der Sixtinischen Kapelle das Jüngste Gericht restauriert.                                 

Nur wenigen Personen, die einmal eine Führung im Vatikan hatten, ist Daniele da Volterra ein Begriff: talentierter Maler wie sein Lehrer und Freund Michelangelo. Daniele da Volterra ging in die Geschichte als der (Unter)hosenmaler ein, denn er hatte nach dem Tod des Genies die undankbare Aufgabe, die nackten, intimen Stellen mit den “Höschen” bzw. Tüchern oder Kleidern zu bedecken.

Kaum jemand ahnt es: Es gibt tatsächlich noch ein „Original“. Bevor Daniele da Volterra zum Pinsel griff, ließ sich der Kardinal nämlich eine Kopie des Originals anfertigen. Und das wäre nun auch ein Grund, Neapel zu besuchen. Dort hängt das “kopierte Original” aus dem Jahr 1549 vom Maler Marcello Venusti.

Ob wieder “Höschen entfernt werden?
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In den 80ern, als das Jüngste Gericht restauriert wurde, konnte man einige der als damals empfundenen “anstößig empfundenen Blößen” wieder von ihren Tüchern befreien.
​Stay tuned.
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